Der DATEV Mittelstandsindex zeigt im Oktober weiterhin eine verhaltene Entwicklung auf niedrigem Niveau. Der Umsatzindex steigt saison- und kalenderbereinigt gegenüber dem Vormonat um 0,3 Punkte auf 91,2 Punkte. Im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich jedoch sowohl unbereinigt als auch saison- und kalenderbereinigt ein Rückgang von 0,6 Prozent. Damit bleibt das Umsatzniveau des Mittelstands unter dem Vorjahreswert. Besonders das Gastgewerbe verzeichnet nach wie vor deutliche Einbußen, während sich im Dienstleistungssektor leichte Zuwächse zeigen. Während kleine und mittlere Unternehmen weitestgehend stagnieren, kämpfen Kleinstunternehmen unverändert mit Rückgängen. Insgesamt bleibt die wirtschaftliche Situation im Mittelstand angespannt und herausfordernd.
Der Lohnindex steigt im Oktober saison- und kalenderbereinigt um 0,3 Punkte auf 116,1 Punkte. Dies entspricht einer nominalen Lohnsteigerung von 3,8 Prozent im Vorjahresvergleich. Damit wachsen die Löhne und Gehälter fortlaufend stärker als die Verbraucherpreise.
Der Beschäftigungsindex sinkt im Oktober saison- und kalenderbereinigt um 0,3 Punkte auf 101,0 Punkte. Im Vorjahresvergleich ergibt sich ein Rückgang von 0,7 Prozent. Während mittlere Unternehmen weiterhin Beschäftigung aufbauen, fällt der Zuwachs im Vergleich zu den Vormonaten deutlich schwächer aus. Besonders auffallend ist der Beschäftigungsrückgang bei den kleinen Unternehmen.
Die bisherigen Stabilisierungshilfen sind unzureichend. Wir brauchen dringend eine klare Vision für unsere mittelständische Wirtschaft. Ein entschlossenes Reformsignal der Politik ist jetzt wichtiger denn je, um die Basis unseres Wirtschaftsstandortes zukunftsfest zu machen.
Mittelstandsindex Umsatz
Umsätze weiter rückläufig
Der unbereinigte Umsatzindex* steigt im Oktober um 3,1 Punkte auf 97,1 Punkte. Saison- und kalenderbereinigt entspricht dies einem Anstieg um 0,3 Punkte auf 91,2 Punkte.
Im Vorjahresvergleich sinkt der Index sowohl unbereinigt als auch saison- und kalenderbereinigt um 0,6 Prozent.
Umsätze weiter rückläufig
Der unbereinigte Umsatzindex* steigt im Oktober um 3,1 Punkte auf 97,1 Punkte. Saison- und kalenderbereinigt entspricht dies einem Anstieg um 0,3 Punkte auf 91,2 Punkte.
Im Vorjahresvergleich sinkt der Index sowohl unbereinigt als auch saison- und kalenderbereinigt um 0,6 Prozent.
Im Vergleich zum Vorjahresmonat zeigt sich in den meisten Branchen ein Rückgang der Umsätze. Das Gastgewerbe bleibt mit einem Minus von 5,5 Prozent weiterhin deutlich unter dem Vorjahresniveau. Auch im Bauhauptgewerbe, im Handel und im Verarbeitenden Gewerbe liegen die Umsätze unter den Werten des Vorjahres.
Gegenüber dem Vormonat fallen die Veränderungen insgesamt moderat aus: Das Bauhauptgewerbe und der Handel verzeichnen leichte Rückgänge, während einzelne Branchen stabile bis leicht positive Entwicklungen zeigen.
Umsatzentwicklung variiert zwischen den Bundesländern
Im Vorjahresvergleich treten deutliche Unterschiede zwischen den Bundesländern zutage: In Niedersachsen und Bremen steigen die Umsätze, während Brandenburg einen besonders starken Rückgang hinnehmen muss.
Im Vorjahresvergleich entwickeln sich die Unternehmensgrößen unterschiedlich: Die Umsätze der Kleinstunternehmen bleiben mit minus 5,0 Prozent deutlich rückläufig, während kleine und mittlere Unternehmen mit Zuwächsen von 0,7 beziehungsweise 0,8 Prozent leichte Anstiege verzeichnen.
Mittelstandsindex Lohn
Steigende Löhne und Gehälter
Der unbereinigte Lohnindex klettert im Oktober um 1,1 Punkte auf 116,7 Punkte, saison- und kalenderbereinigt ergibt sich ein Plus von 0,3 Punkten auf 116,1 Punkte.
Im Vergleich zum Vorjahresmonat verzeichnet der Index saison- und kalenderbereinigt einen Zuwachs von 3,8 Prozent. Damit wachsen die Löhne und Gehälter weiterhin stärker als die Verbraucherpreise.
Steigende Löhne und Gehälter
Der unbereinigte Lohnindex klettert im Oktober um 1,1 Punkte auf 116,7 Punkte, saison- und kalenderbereinigt ergibt sich ein Plus von 0,3 Punkten auf 116,1 Punkte.
Im Vergleich zum Vorjahresmonat verzeichnet der Index saison- und kalenderbereinigt einen Zuwachs von 3,8 Prozent. Damit wachsen die Löhne und Gehälter weiterhin stärker als die Verbraucherpreise.
Die Löhne und Gehälter steigen branchenübergreifend saison- und kalenderbereinigt im Vergleich zum Vorjahresmonat zwischen 3,2 Prozent und 5,0 Prozent.
Das Lohnwachstum setzt sich saison- und kalenderbereinigt in allen Unternehmensgrößenklassen fort. Mit 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr fällt der Zuwachs bei den mittleren Unternehmen am niedrigsten aus.
Mittelstandsindex Beschäftigung
Rückläufige Beschäftigung
Der Beschäftigungsindex sinkt im Oktober unbereinigt um 0,8 Punkte auf 100,7 Punkte. Saison- und kalenderbereinigt entspricht dies einen Rückgang von 0,3 Punkten auf 101,0 Punkte.
Im Vorjahresvergleich zeigt die Beschäftigung unbereinigt einen Rückgang von 1,0 Prozent sowie saison- und kalenderbereinigt einen Rückgang um 0,7 Prozent.
Rückläufige Beschäftigung
Der Beschäftigungsindex sinkt im Oktober unbereinigt um 0,8 Punkte auf 100,7 Punkte. Saison- und kalenderbereinigt entspricht dies einen Rückgang von 0,3 Punkten auf 101,0 Punkte.
Im Vorjahresvergleich zeigt die Beschäftigung unbereinigt einen Rückgang von 1,0 Prozent sowie saison- und kalenderbereinigt einen Rückgang um 0,7 Prozent.
Im saison- und kalenderbereinigten Vorjahresvergleich fällt die Beschäftigung erneut rückläufig aus. Besonders stark betroffen bleibt das Gastgewerbe, aber auch im Dienstleistungssektor und im Verarbeitenden Gewerbe sinken die Beschäftigungszahlen deutlich.
Im saison- und kalenderbereinigten Vorjahresvergleich geht die Beschäftigung in allen Bundesländern zurück. Besonders stark fällt der Rückgang in Sachsen-Anhalt und Rheinland-Pfalz aus.
Mittlere Unternehmen bauen Beschäftigung langsamer aus
Im saison- und kalenderbereinigten Vorjahresvergleich zeigt sich bei den Unternehmensgrößen ein unterschiedliches Bild. Die mittleren Unternehmen verzeichnen nach wie vor einen Beschäftigungsaufbau, im Vergleich zu den Vormonaten jedoch deutlich abgeschwächt. Kleine und Kleinstunternehmen melden dagegen einen weiteren Rückgang der Beschäftigung.