Der DATEV Mittelstandsindex Umsatz steigt im November leicht: Saison- und kalenderbereinigt legt der Umsatzindex um 1,7 Punkte auf 93,0 Punkte zu. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Anstieg um 0,5 Prozent. Nahezu alle Branchen verzeichnen Umsatzanstiege, insbesondere der Dienstleistungssektor und das Bauhauptgewerbe. Lediglich das Gastgewerbe hat weiterhin mit deutlich rückläufigen Umsätzen zu kämpfen. Die Kleinstunternehmen sind nach wie vor von Umsatzrückgängen betroffen. Dem gegenüber konnten die kleinen Unternehmen einen leichten und die mittleren Unternehmen einen deutlichen Umsatzanstieg verzeichnen. Diese Entwicklung bedeutet allerdings noch keine Trendumkehr, sondern ist in erster Linie als eine Umsatzstabilisierung auf einem niedrigen Niveau zu sehen. Branchenspezifische und strukturelle Herausforderungen beeinträchtigen immer noch die wirtschaftliche Entwicklung im Mittelstand.
Der Lohnindex steigt im November saison- und kalenderbereinigt um 0,4 Punkte auf 116,6 Punkte. Dies entspricht einer nominalen Lohnsteigerung von 4,6 Prozent im Vorjahresvergleich. Insbesondere im Verarbeitenden Gewerbe kommt es aufgrund eines Basiseffekts zu einem sichtbaren Anstieg. Insgesamt wachsen die Löhne und Gehälter weiterhin stärker als die Verbraucherpreise.
Der Beschäftigungsindex sinkt im November saison- und kalenderbereinigt um 0,5 Punkte auf 100,1 Punkte. Im Vorjahresvergleich ergibt sich ein Rückgang von 1,7 Prozent. Von dieser negativen Entwicklung sind alle Branchen betroffen, am stärksten das Bauhauptgewerbe und das Verarbeitende Gewerbe. Während bei mittleren Unternehmen die Beschäftigung stagniert, verzeichnen die Kleinstunternehmen und insbesondere die kleinen Unternehmen deutliche Rückgänge.
Nach einer bisher schwachen Umsatzentwicklung in 2025 ist der moderate Umsatzanstieg im November ein positives Signal - mehr aber auch nicht. Insbesondere die Beschäftigungsentwicklung zeigt, dass sich der Mittelstand nach wie vor im Krisenmodus befindet.
Mittelstandsindex Umsatz
Umsätze leicht gestiegen
Der unbereinigte Umsatzindex* liegt im November bei 94,9 Punkten. Saison- und kalenderbereinigt ergibt sich ein Anstieg um 1,7 Punkte auf 93,0 Punkte.
Im Vorjahresvergleich fällt das Bild uneinheitlich aus: Während der saison- und kalenderbereinigte Index um 0,5 Prozent steigt, liegt der unbereinigte Wert 2,0 Prozent unter dem Vorjahresniveau.
Umsätze leicht gestiegen
Der unbereinigte Umsatzindex* liegt im November bei 94,9 Punkten. Saison- und kalenderbereinigt ergibt sich ein Anstieg um 1,7 Punkte auf 93,0 Punkte.
Im Vorjahresvergleich fällt das Bild uneinheitlich aus: Während der saison- und kalenderbereinigte Index um 0,5 Prozent steigt, liegt der unbereinigte Wert 2,0 Prozent unter dem Vorjahresniveau.
Positive Branchenentwicklungen mit Ausnahme des Gastgewerbes
Im saison- und kalenderbereinigten Vorjahresvergleich zeigen sich im November in den meisten Branchen Umsatzanstiege. Besonders im Dienstleistungssektor und im Bauhauptgewerbe sind Zuwächse zu beobachten. Auch der Handel und das Verarbeitende Gewerbe entwickeln sich positiv. Das Gastgewerbe verzeichnet dagegen einen Rückgang von 4,0 Prozent.
Größtenteils positive Umsatzentwicklung in den Bundesländern
Im Vorjahresvergleich zeigt sich im November ein größtenteils positives Bild in den Bundesländern. Während Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt deutliche Umsatzanstiege verzeichnen, bleiben Baden-Württemberg, Hamburg und das Saarland unter dem Vorjahresniveau.
Mittlere und kleine Unternehmen im Plus, Kleinstbetriebe weiter rückläufig
Im Vorjahresvergleich zeigt sich bei den Unternehmensgrößen ein differenziertes Bild. Während Kleinstunternehmen weiterhin deutliche Rückgänge verzeichnen, zeigen die Umsätze kleiner Unternehmen einen leichten Anstieg und die mittleren Unternehmen erzielen einen klaren Zuwachs.
Mittelstandsindex Lohn
Erneut steigende Löhne und Gehälter
Der unbereinigte Lohnindex sinkt im November um 1,7 Punkte auf 115,2 Punkte, saison- und kalenderbereinigt ergibt sich ein Anstieg von 0,4 Punkten auf 116,6 Punkte.
Im Vergleich zum Vorjahresmonat verzeichnet der Index saison- und kalenderbereinigt einen Zuwachs von 4,6 Prozent. Damit wachsen die Löhne und Gehälter weiterhin stärker als die Verbraucherpreise.
Erneut steigende Löhne und Gehälter
Der unbereinigte Lohnindex sinkt im November um 1,7 Punkte auf 115,2 Punkte, saison- und kalenderbereinigt ergibt sich ein Anstieg von 0,4 Punkten auf 116,6 Punkte.
Im Vergleich zum Vorjahresmonat verzeichnet der Index saison- und kalenderbereinigt einen Zuwachs von 4,6 Prozent. Damit wachsen die Löhne und Gehälter weiterhin stärker als die Verbraucherpreise.
Die Löhne und Gehälter steigen branchenübergreifend saison- und kalenderbereinigt im Vergleich zum Vorjahresmonat zwischen 3,7 Prozent und 5,1 Prozent. Besonders deutlich fällt der Anstieg aufgrund eines Basiseffekts im Verarbeitenden Gewerbe aus.
Kleine und mittlere Unternehmen mit deutlichem Lohnzuwachs
Das Lohnwachstum setzt sich saison- und kalenderbereinigt in allen Unternehmensgrößenklassen fort. Während die Kleinstunternehmen mit einem Anstieg von 3,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr ein geringeres Wachstum zeigen, verzeichnen die kleinen und mittleren Unternehmen aufgrund eines Basiseffekts mit 4,9 Prozent bzw. 4,0 Prozent deutliche Anstiege.
Mittelstandsindex Beschäftigung
Beschäftigungsrückgang setzt sich fort
Der Beschäftigungsindex sinkt im November unbereinigt um 1,6 Punkte auf 99,4 Punkte. Saison- und kalenderbereinigt entspricht dies einem Rückgang von 0,5 Punkten auf 100,1 Punkte.
Im Vorjahresvergleich zeigt die Beschäftigung unbereinigt einen Rückgang von 2,1 Prozent sowie saison- und kalenderbereinigt einen Rückgang um 1,7 Prozent.
Beschäftigungsrückgang setzt sich fort
Der Beschäftigungsindex sinkt im November unbereinigt um 1,6 Punkte auf 99,4 Punkte. Saison- und kalenderbereinigt entspricht dies einem Rückgang von 0,5 Punkten auf 100,1 Punkte.
Im Vorjahresvergleich zeigt die Beschäftigung unbereinigt einen Rückgang von 2,1 Prozent sowie saison- und kalenderbereinigt einen Rückgang um 1,7 Prozent.
Im saison- und kalenderbereinigten Vorjahresvergleich verzeichnen alle Branchen einen Beschäftigungsrückgang. Besonders stark fällt dieser im Bauhauptgewerbe und im Verarbeitenden Gewerbe aus.
Im saison- und kalenderbereinigten Vorjahresvergleich geht die Beschäftigung in allen Bundesländern zurück. Besonders stark fällt der Rückgang in Sachsen-Anhalt und Rheinland-Pfalz aus.
Kleine und Kleinstunternehmen mit deutlichem Beschäftigungsrückgang
Im saison- und kalenderbereinigten Vorjahresvergleich zeigt sich bei den Unternehmensgrößen ein rückläufige Entwicklung. Die mittleren Unternehmen verzeichnen eine Stagnation bei der Beschäftigungsentwicklung. Kleine und Kleinstunternehmen melden dagegen einen Rückgang der Beschäftigung.